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Des Rätsels Lösung?

 
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kegl
Gast





BeitragVerfasst am: Fr Okt 08, 2004 9:53 am    Titel: Des Rätsels Lösung? Antworten mit Zitat

Very Happy Hallo alle miteinander!

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um euch meine Geschichte zu erzählen, weil ich in diesem Forum immer wieder sehr verzweifelte Kommentare stoße, die mich sehr nachdenklich machen.

Zuallererst: Für mich gabe es eine Lösung des Problems. Ich fühle mich seid ca. 3 Wochen wieder pudelwohl in meiner Haut. Ohne "hektische Flecken" ohne Erröten! Wie das? Bei mir war es schlichtweg Magnesiummangel. Darauf mußte ich allerdings selbst kommen. Kein Artzt hat das herausgefunden. Nach einer 8-Monatigen Ärtzte-Odyssee und einem vierwöchigen Kuraufenthalt, hatte sich meine Zustand nicht gebessert, bzw. in der Kur so wenig, daß es kaum der Rede Wert ist.

Ich möchte Euch meinen Leidensweg beschreiben. Es wird sehr ausführlich werden, aber vielleicht erkennt der ein oder andere von Euch Symptome wieder, die auf ihn passen und vielleicht steckt bei einigen auch ein Magnesiummangel dahinter. Es wäre schön, wenn ich jemandem dadurch weiterhelfen könnte.

Ich neige eigentlich schon immer zum erröten. Mal leicht, mal heftiger. Das war situationsbedingt. Ich bin eine lustige Natur mit trockenem Humor und da gibt es schon mal Situationen, wo Gags nicht richtig sitzen und die Sache etwas unangenehm wird. Das Erröten in diesem Zusammenhang hat mich aber bis vor einigen Monaten nicht besonders gestört. Ich hatte einen intakten Freundeskreis, war ausgeglichen, konnte offen auf Menschen zugehen, mit Augenkontakt ohne größere Berührungsängste, war ausgeglichen, offen,.....

Ich kann eigentlich nicht genau sagen, wann es anfing sich zu ändern.
Die ersten Anzeichen, die ich allerdings erst jetzt im nachhinein einordnen kann, waren rote Flecken im Gesicht und im Dekollte nach dem Genuß von Rotwein. Das fand ich jetzt auch noch nicht so dramatisch, weil ich das auch schon beim anderen gesehen hatte. Dann fing es bei stressigen Situationen an. Manchmal waren sie da, manchmal nicht, wurden aber häufiger.

Im letzten Jahr so gegen November, mehrten sich die Anzeichen, bzw. mir viel auf, daß irgendetwas mit mir nicht stimmte. Ich begann mich zu verändern. In mir machte sich eine Anspannung breit, die ich vorher nicht gekannt hatte und ich konnte dieses Phänomen nicht einordnen, da sich in diesem Zeitraum nichts in meinem Leben ergeben hat, was diese Veränderung hervorufen könnte. Meine Beschwerden waren im wesentlichen folgende:
- schlechtes einschlafen, kurzer unruhiger Schlaf
- Erschöpfung
- rote Flecken an Hals, Dekollte, im Gesicht, scharf abgegerenzt, je
nach Stresslevel sogar dunkelrot, die sich erst nach ca 30 bis 45 min.
in eine gleichmäßige Röte verwandelten
- brennende Haut
- unkontrollierbares willkürliches erröten in allen möglichen
Situationen
- langnachklingende Schmerzen, wenn mich jemand z. B. am Arm gegriffen
hat
- schmerzende Haarwurzeln, wenn Wind durch meine Haare fuhr
- Gereitztheit
- am ganzen Körper verspannt
- Nachtschweiß
- unausgeglichen
- dauergestresst
- unkontrollierbare Adrenalinkicks (Blushing)
- kraftlos
- ängstlich
- immer heftiger werdende Panik vor Menschen oder Situationen
- immer weniger belastbar
usw....

Ich hatte das Gefühl, ich war nicht mehr ich selbst. Besonders das Erröten und die "Stressflecken" haben mich noch verrückt gemacht, weil ich, wenn es passierte in erstaunte, verunsicherte, mitleidige, irritierte Gesichter meines Gegenübers schauen mußte. Das hat mich noch zusätzlich gestresst und fertig gemacht.

Dann Anfang diesen Jahres, bin ich zu einer Ärtztin gegangen, von der ich wußte, daß sie sich engagiert, mich ernst nimmt und mich nicht als
psychisch krank abstempeln würde.
Sie hat sich wirklich alle Mühe gegeben. Ihre ersten Vermutungen waren Histaminüberempfindlichkeit oder Urtekaria. Dann noch evtl. ein gutartiger Tumor, der Stresshormone freisetzt.
Leider befand sich die Ärtztin in einer beruflichen Umbruchphase und konnte mich deswegen nicht weiter behandeln. Sie verwies mich an einen ebenfalls sehr fähigen Artzt in der inneren Medizin des hiesigen Klinikums.
Er veranlasste, daß ich per Ulltraschall von Kopf bis Fuß untersucht wurde, es wurde ein CT gemacht, ich mußte zig Mal in einen Bottich pinkeln, weil im Urin das Stresshormon Cortisol nachgewiesen wird. Ich sollte das in solchen Sizuationen machen, wenn mich meine "Phänomene" wieder überkamen. Na das war vielleicht ätzend und unpraktisch, aber was tut man nicht alles für die Gesundheit...
Nach, ich weiß nicht wieviel Blutabnahmen, hatte ich dann auch noch wegen einer vertauschten Blutprobe im Labor, für 5 Stunden Knochenmarkskrebs, was sich glücklicherweise nicht besätigt hatte.
Außerdem wurde ich in der Hautklinik mit sinnlosen Hauttests gequält, die auch nichts brachten. Ein vierundzwanzig Stunden Blutdruckmeßgerät hat mir dann auch noch den nächtlichen Schlaf geraubt, weil es mir alle zwanzig Minuten den Oberarm abgequetscht hat. Ohne Ergebnisse.
Das alles hat mich eine Menge Zeit gekostet, da natürlich die ganzen Termine innerhalb meiner Arbeitszeit lagen und ich dementsprechend alles nachholen durfte. Also zusätzlicher Stress. Zum Glück habe ich so einen verständnisvollen Chef, der sehr besorgt um mich war.

Ich habe versucht, die sich immer mehr aufbauende Anspannung durch die
Adrenalin Kicks und die frustrierende Gesamtsituation, mit Sport auszugleichen. Leider mit mäßigem Erfolg. Nach dem Sport war ich noch sehr lange puterrot auch wenn ich mich nich so verausgabt hatte. Ich
wurde immer kraftloser, konnte kaum Erholung durch Schlaf finden, weil
ich trotz enormer Müdigkeit nicht einschlafen konnte, war dadurch immer
nervöser, verspannter, nicht mehr belastbar, unkonzentriert, gereitzter,
ängstlicher und unsicherer im Umgang mit Menschen,
habe schon leichte Panikattaken bekommen, wenn ich irgendwo eingeladen
war..... Selbst der Umgang mit mir vertrauten Menschen (Familie) wurde
immer mehr zur Hürde. Ich habe versucht Situationen aus dem Weg zu gehen
und wenn möglich Gespräche zu vermeiden. das "Problem" beschäftige mich nun den ganzen Tag. Ich habe mich selbst nicht mehr wiedererkannt.

Der Artzt aus der inneren Medizin, war dann auch irgendwann am Ende seiner Weisheit und machte mich sehr vorsichtig darauf aufmerksam, daß meine Beschwerden auch psychosomatische Ursachen haben können. Na wunderbar! Mein erster Gedanke war, typisch, wenn Ärtzte nichts finden, hat man was an der Psyche. Da ich aber den Artzt für sehr fähig und engagiert halte, wollte ich das nicht ausschließen. Ich meine, in unserer stressigen Welt gibt es immer mehr psychisch kranke Menschen. Und es trifft manchmal selbst den Stärksten.

Ich beantragte eine Kur, weil ich so hoffte, dem alltäglichen Stress zu entgehen, mich zu sammeln, mal ganz abzuschalten und vielleicht so eine Erleichterung meiner Beschwerden zu erreichen.

Ich bin eigentlich nicht der Typ Mensch, der psychische Probleme
hat oder hatte. Trotzdem fing ich an mich mit dem Gedanken abzufinden irgendwas an den Nerven zu haben.
Dann passierte mir im Sommer etwas, was mich nachdenklich machte:
Etwa zwei Wochen vor dem Beginn meiner Kur,(es war ein Sonntag), bin ich
wie ca. 2-3 Mal in der Woche wieder Inline Skates gefahren und am Abend
beim gemütlichen Grillen, habe ich gedacht ich breche gleich zusammen.
Starker Kopfschmerz, zittern, völlige Unruhe, Unkonzentriertheit,
Schwäche und ein Kältegefühl, was immer stärker wurde, obwohl die
Außentemperaturen mehr als warm waren, sind einige Symptome, an die ich
mich erinnere. Ich bin dann vorzeitig gegangen und habe mich in
Erwartung einer Grippe ins Bett gelegt. Ein starker Schüttelfrost hat
mich die ganze Nacht wach gehalten. Es war ein Wechsel von Kälte und
Hitze, in Verbindung mit sehr, sehr starkem Schwitzen. Kaum habe ich die
Decke bis über die Ohren gezogen, habe ich geschwitzt ohne Ende. Habe
ich einen Fuß unter der Decke hervorgeschoben, fing ich sofort
unerträglich an zu frieren. Am nächsten Tag war ich erschöpft, hatte
aber keine Grippe. Das war sehr seltsam. Ich hatte den Verdacht, dass
ich durch den Sport an dem Sonntag zu viele Mineralien verloren hatte.
Deswegen habe ich mit meinem Arzt, Fachartzt für Mukoviszidose (meine Grunderkrankung), darüber gesprochen und
er bestätigte, dass es damit zusammenhängen könnte. Die Symtome würden
passen. Ich sollte mineralhaltige Sportler Drinks (so was wie
Gatorate)trinken und hätte unbeschränkten Zugriff zu jedem Salzstreuer,
da Mukoviszidose Kranke extrem viel Salz verlieren. Das mit den Drinks
habe ich allerdings nicht mit Begeisterung aufgenommen, da ich von so
etwas nicht viel halte. Ich habe noch mehr Wasser getrunken, besonders
Mineralwasser mit hohem Mineralstoffanteil, mein Essen mehr gesalzen und
nachdem Sport ein Elekrolytpulver zu mir genommen, was man auch Babys
gibt, wenn sie an Durchfall erkrankt sind. Außerdem vermutete er eine Histaminüberempfindlichkeit und gab mir Pillen dagegen. Es stellte sich keine Besserung ein.

Dann bin ich zur Kur gefahren. Bei Hauttests wurde eine Urtekaria durch Kälte und Wärmetests ausgeschlossen.
Ich sprach mit einer Psychologin, die mir Progressive Muskelentspannung nach Jacobs empfahl und mir bestätigte, daß ich auf sie nicht wirke, als würde ich psychische Probleme haben. Sie empfand mich als jemand, der gern anpackt und sagte, daß solche Menschen sich mehr Ruhe gönnen müssen. Ich fragte nach der Möglichkeit das Autogene Training erlernen zu können. Sie empfahl mir obige Muskelenspannung, da es leichter zu lernen war. Also machte ich diesen Kurs mit der Entspannung. Das hat mir allerdings nichts gebracht. Innerhalb der Kur, besserte sich mein Zustand etwas. Ich würde sagen nach so ca. einer bis anderthalb Wochen. Ich gönnte mir soviel Ruhe wie möglich. Besser schlafen konnte ich erst am Schluss nach vier Wochen. Aber auch nicht so besonders.
Ca. 1 Woche nach meiner Kur, der Alltag hatte mich wieder, begannen die Beschwerden wieder stärker zu
werden. Und schließlich war alles beim alten.

Ich war allerdings innerlich gut erholt und habe beschlossen, meine Beschwerden nicht mehr zum Mittelpunkt meines Lebens zu machen. Schließlich gibt es Schlimmeres. Ich habe es allerdings nicht geschafft.
Ich trieb Sport, mehr als vor der Kur. Den Vorfall mit dem Schüttelfrost vor meiner Kur im Sinn, begann ich ganz unabhängig von den Beschwerden, eine Mineralsalzmischung("Basica", Basenpulver gegen Übersäuerung,Reformhaus)zu mir zu nehmen um den Elekrolythaushalt in meinem Körper auszubalancieren, da mir bewußt war, dass man als "Sportler" mehr Elekrolyte benötigt. Nach etwa 1 Woche, bemerkte ich
eine immer stärker werdene Müdigkeit. Aber sehr angenehm, ich konnte
schneller einschlafen, war morgens fit und ausgeruht und vor allem habe
ich durchgeschlafen. diese Müdigkeit verschwand wieder nach ein paar Tagen. Ich hatte das Gefühl relaxter und ausgeglichener zu
sein. Ich stieg auf ein ähnliches Produkt aus dem Dm-Markt um, da mir das "Basica" auf Dauer zu teuer war.

In der Zeit fing meine Schwester(sie hat auch Mukoviszidose)an, sich
aufgrund ihrer langanhaltenden geschwächten Leistungsfähigkeit,
Müdigkeit, Gereiztheit und eines allg. "Nicht-Gut-Fühlens" für Schüssler
Salze zu interessieren, da eine Freundin von ihr gute Erfahrungen damit
gemacht hatte. Das sind homöopatische biochemische
Salze, die es in verschiedenen Potenzen gibt. Sie erzählte mir davon und
ich las ein Buch darüber, dass eine Heilpraktikerin verfasst hat. Ich
bin generell sehr skeptisch was homöopatische Sachen angeht, da ich
immer das Gefühl habe, daß Menschen, die so etwas kaufen, meiner Meinung nach, viel Geld für Placebos ausgeben.
Ich habe aber trotzdem in dem Buch geblättert und bin bei der
Beschreibung der Wirkungsweise von Salzen und Psyche, sowie bei
Beschreibungen zu Körperreaktionen (Haut, Nerven, allg. Befinden,...)
besonders bei dem Salz Nr.7 (Magnesiumphoshat) hängengeblieben. Dort
wurden viele meiner Beschwerden beschrieben. Auch bei
Eisenphosphat, Calziumfluorid und Natriumchlorid wurden interessante
Symtome erwähnt, die auf meine Situation passten.
Aber am genauesten wurden die Beschwerden bei Magnesiumphosphatmangel
beschrieben.

Ich habe nach der Kur angefangen im Internet nach Informationen zu
suchen, da ich nicht mehr die Hoffnung hatte, dass mir Ãrtzte weiterhelfen könnten. Schließlich war schon fast alles untersucht worden.
Zufällig fand ich nun diese Seite, die mir letztendlich die Gewissheit gegeben hat, daß ich wohl unter einem Magnesiummangel leide.
Hier im Forum bin ich auf den Beitrag vom Patrik gestoßen, der wirklich meine Rettung war. Danke, Danke, Danke!

Ob ich letztendlich ein "Ery" bin, weiß ich nicht, aber ich kann Euch bestätigen, daß mir die Einnahme von organischen Magnesiumpräperaten geholfen hat.

Auch andere Links über Magnesiummangel bestätigten mir, was für
Auswirkungen das fehlende Mineral auf den Körper haben kann.
Ich bestellte mir also das Schüsslersalz Nr. 7 (Magnesiumphosphat)
und nahm es verteilt über den Tag ein. Ich bemerkte zusätzlich zu den schon beschriebenen Verbesserungen mit dem Basen Pulver nun endlich den fast vollständigen Rückgang, meiner mich besonders belastenden äußerlichen Hautphänomene. und es wir immer besser.
Was für eine Erleichterung!!!
Ich bin wieder die "alte". Ruhig, ausgeglichen, sicher, gehe offen auf andere zu, fühle mich pudelwohl. Juhhuuuu!!!!

Das Schüsslersalz habe ich mitlerweile abgesetzt, weil ich keine Lust hatte, perament diese Pillen einzunehmen. Ich bin auf das höherdosierte organische Magnesiumgranulat "Diasporal" (Magnesiumcitrat) aus der Apotheke, umgestiegen. Ich muß allerdings sagen, daß ich auch bei anorganischen Magnesiumpräperaten wie z. B. Magnesiumoxid Erfolge hatte. Ich denke aber, daß organisches Magnesium besser aufgenommen wird und sich das, obwohl ersteinmal etwas teurer, trotzdem auf Dauer rechnet. Zusätzlich nehem ich noch Eisen in Form des Schüsslersalzes Nr.3 zu mir.
Morgens und Abends mische ich mir zwei leicht gehäufte Teelöffel Basenpulver, Molkepulver und ein Tütchen Magnesiumdiasporal (enspricht pro Tütchen ca. 300 mg Magnesium) mit ca. 300ml Wasser an (also einem großen Glas) und trinke das. Das entspricht 600 mg pro Tag. Die normale Tagesdosis Magnesium liegt bei 300 mg. Ich werde versuchen das auch auf Dauer auf 300 mg pro Tag zu reduzieren. Ich muß noch ausprobieren, was optimal für mich ist, da ich aufgrund meiner Grunderkrankung Mukoviszidose und meinem regelmäßigen Sport einen höheren Bedarf habe. Außerdem muß ich ersteinmal meine "Speicher" wieder auffüllen. In extremen Stress Situationen nehme ich Lutschtabletten (ebenfalls Diasporal, 100 mg pro Tablette)zusätzlich, da Stress ebenfalls eine extremer Magnesiumkiller ist. Ich werde zwar, wenn ich vor vielen Leuten sprechen muß auch noch rot. Es ist allerdings ein "Anstrengungs- rot-werden", was auch immer weniger wird. Aber es lässt mich kalt, weil ich innerlich viel, viel ruhiger bin und es anderen auch so geht. Jeder wird mal rot. Die die absolut blass bleiben in solchen Situationen, haben wohl einen so niedrigen Blutdruck, daß es warscheinlich schon bedenklich ist. Naja und die , die in solchen Momenten keine Aufregung verspüren, sind wohl schon tot.Smile

Mittlerweile versuche ich mich abwechslungsreicher zu ernähren.
mehr Kohl, Hülsenfrüchte, Spinat,... Dort sind alle wertvollen Minerale enthalten. Weniger Alkohol(Rotwein), da der z. B. Eisen aus dem Körper spült. Der Mangel an diesem Spurenelement führt ebenfalls zu langanhaltenden Rötungen der Haut. Ich habe schon mehrere "Rot-Werde-Situationen" mit Bravour bestanden ohne das Gefühl "Jetzt laufe ich bestimmt gleich knallrot an", und es ist nicht nur bei dem Gefühl geblieben. Ich bin nicht rot geworden!
Ich habe es geschafft. Bin selbstsicherer und merke, wie meine Ruhe auf andere übergeht.

Magnesium wirkt eben auch auf Nerven, Muskeln und steuert (fördert) auch den Stoffwechsel. Es führt wirklich zu einem Wohlbefinden, was sich kaum in Worte fasen läßt. Ich hätte das nicht geglaubt, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte.

Ich könnte noch lange weiterschreiben und es gäbe auch noch viel zu berichten. Aber ich denke das Wesentliche habe ich gesagt.
Vielleicht möchte jemand einfach mal versuchen, Magnesium als Präperat zu sich zu nehmen, wenn er sich in meiner Beschreibung wiedererkannt hat. Überdosierung ist fast nicht möglich. Erst bei mehreren Gramm (!) kann es zu Herzproblemen führen. Hat man Probleme mit den Nieren, sollte man den Artzt zu rate ziehen. Man merkt recht schnell ob man für seinen Bedarf überdosiert hat, weil der Stuhl sehr weich, schon durchfallartig wird. Trinkt viel (mind. 2 Liter und mehr)dabei. Gönnt euch Ruhe. Versucht es einfach.

Ich würde mich freuen, wenn ich weiterhelfen konnte.

Alles Gute
und viele Grüße
kegl
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Arthie
Gast





BeitragVerfasst am: Fr Okt 08, 2004 5:18 pm    Titel: Des Rätsels Lösung Antworten mit Zitat

Hallo Kegl

Auch ich habe bis vor einer Woche geglaubt, dass die Einnahme von hohen Dosen von Magnesium des Rätsels Lösung seie. Aufgrund des Berichts von Patrik habe auch ich vor ca. 5 Wochen mit der Magnesiumeinnahme begonnen. Der Erfolg war sensationel, war ich doch von einem Tag auf den anderen vollkommen eryfrei geworden, nachdem ich während Jahren an starker Ery gelitten hatte. Ich fühlte mich wie neu geboren und habe gedacht, dass jetzt erst das Leben so richtig anfangen würde.

Leider hielt der Erfolg nur gerade 5 Wochen an. Seit ein paar Tagen nützt das Magnesium überhaupt nichts mehr, obwohl ich die Dosis auf ca. 600 mg pro Tag erhöht habe. Ich werde nun wieder bei jeder Gelegenheit puterrot, habe einen "sturmen" Kopf und fühle mich überhaupt nicht mehr wohl. Ich habe sogar das Gefühl, dass ich nun noch heftiger erröte als früher. Für mich ist eine Welt zusammengebrochen, da ich dachte, ich hätte mein Problem nun für ein und alle Mal gelöst.

Du nimmst das Magnesium erst seit 3 Wochen und ich hoffe sehr, dass bei Dir der Erfolg länger anhält als bei mir.

Alles Gute
Arthie
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Elli
poweruser
poweruser


Anmeldungsdatum: 18.12.2002
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: Fr Okt 08, 2004 8:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr,
ich nehme seit 20 Jahren immer wieder über lange Etappen Magnesium, da ich an Migräneanfällen leide.
Und ich bin hier in diesem Forum Mitglied (nicht ohne Grund)....was heißt: "des Rätsels Lösung" ist es mit Sicherheit nicht!

schönen Gruß, Elli
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Benson
user
user


Anmeldungsdatum: 09.10.2004
Beiträge: 25
Wohnort: Schweiz ZH

BeitragVerfasst am: Sa Okt 09, 2004 11:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen

@Arthie
Nur schon die Erkenntnis, dass Dir Magnesium ,auch wenn nur fur eine kurze Zeit geholfen hat,ist einfach eine Riesensache.Du darfst jetzt nicht resignieren.Dein Koerper hat also auf Magnesium eine positive Reaktion gezeigt,und das noch ziemlich schnell.Jetzt musst Du rausfinden wieso dass es zu einem Rückfall gekommen ist!!!!!
Hast Du die Dosis auf 900 mg erhöht?

Auch ich habe Patricks Bericht gründlich studiert und nach vielen Jahren kommt bei mir wieder die Hoffnung auf, dass ich endlich einwenig Licht in der ganzen Sache sehe.

Patrick hat noch weitere wichtige Sachen erwahnt wie zB Entsäuerung ,Schwermetallbelastung,gesunde Ernährung ....

Ich lasse mir demnaechst eine Haaranalyse machen.Mal schauen was da rauskommt!
Icha habe erts gestern mit Magnesium angefangen,zusätzlich nehme ich noch chinesische Medizin,habe komplett meine Ernährung umgestellt,treibe viel Sport,Tai-Chi.....
Bei mir ist Ery nicht das einzige Problem,viel schlimmer finde ich HH und extreme Muskelverspannung am ganzen Koerprer.

Mal schauen..

Gruss
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kegl
Gast





BeitragVerfasst am: Mo Okt 11, 2004 7:55 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe deshalb die Überschrift "Des Rätsels Lösung" gewählt, weil es für mich eine Lösung ist. Bis jetzt!

Ich weiß nicht ob ich ein Ery bin. Manche Symtome, von denen ich hier auf der Seite gelesen habe, fehlen bei mir. Einige passen "wie die Faust aufs Auge".
Ich kann nur hoffen, daß ein Rückfall nach mehreren Wochen konstanter Magnesiumeinnahme nicht eintritt. Es bleibt abzuwarten.

Danke für die guten Wünsche.

Grüße und ebenfalls alles Gute.
kegl
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