Erröten in Romanen

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RedOne
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Erröten in Romanen

Beitrag von RedOne » Di Okt 22, 2013 8:58 pm

Habt ihr schon die Bücher "The Brave New World - Schöne Neue Welt" von Huxley und "Und Nietzsche Weinte" von Yalom gelesen?

In beiden Büchern wird oft beschrieben oder festgehalten, dass der Protagonist errötet. Vor allem "Schöne Neue Welt" beißt sich an diesem Thema fest. Gefühlte alle 10 Seiten ist zu lesen, dass der Protagonist in unterschiedlichen Situationen und Kontexten rot anläuft... ISt doch interessant, oder nicht?

Kennt ihr noch weitere Bücher in denen auf das Rotwerden aufmerksam gemacht wird? Wie ging es euch dabei?

Also ich empfand es als sehr neutral bzw. verständnisvoll beschrieben. Oft sind die Protagonisten in den unmöglichsten Situationen rot geworden. Da habe ich mich oft mit identifizieren können...

fossy
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Beitrag von fossy » Mi Okt 30, 2013 2:34 pm

Brave New World habe ich mal gelesen, aber ich muss erlich sagen ich hab den Inhalt nicht mehr komplett im Kopf. Verschwimmt bei mir irgendwie mit 1984 und Equilibrium (dem Film) zu einer Masse.

Ich denke aber mal, dass das Erröten als Zeichen für starke (in der gegebenen gesellschaft unerwünschte) Emotionen erwähnt wird. Wie Mark Twain sagte "Der Mensch ist das einzige Tier, das errötet (und Grund dazu hat)". Erröten also als ein Zeichen von Mensch-Sein. So wäre zumindest meine Einschätzung.

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Ferinia
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Beitrag von Ferinia » Di Nov 05, 2013 9:51 pm

fossy hat geschrieben: Wie Mark Twain sagte "Der Mensch ist das einzige Tier, das errötet (und Grund dazu hat)". Erröten also als ein Zeichen von Mensch-Sein. So wäre zumindest meine Einschätzung.
Ich würde sagen, dass ist sogar recht treffend formuliert :)
Ich kenne leider keinen Roman, in dem Ery eine Rolle spielt. Finde es aber interessant, dass es tatsächlich Thema in Romanen ist.
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